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Die Seiten der Küstenwüstenschule “Sol Naciente” in Pachacútec, Lima, Peru

Die Entwicklung

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Bereits seit 1986 arbeitet Manuela in Peru an Bildungsprojekten. Die Schule Sol Naciente ist das aktuelle Entwicklungsprojekt, dem aber eine Reihe von Projekten voraus gingen. Die Entwicklung ist von Rückschlägen und Neuanfängen geprägt. Die jetzige Schule profitiert von den langjährigen Erfahrungen der Beteiligten.

September 1986

Manuela und Freunde von dem Wanderclub (Club de Caminantes) entdecken die Poblacion Angamos, die sich als “Invasion” über Nacht gebildet hat. Die Gruppe beginnt mit Sonntagsschulen und entwickelten erste Pläne zur Realisierung eines Kindergartens. Gleichzeitig nehmen sie gemeindeberatende Gespräche mit den Siedlern auf.

1987

Gründung des Kindergartens und Ausbau mit Vorschule, Werkstätten, Gesundheits- vorsorge und Hygiene. Die Volksküche (Comedor) wird angestrebt.
Gründung der APAFA (Associacion de Padres de Familia).

1989

“Genehmigung” des Projekts durch getarnte Sendero-Tenebroso Beauftragte. Die Schule entgeht durch die Billigung der Terroristen der Zerstörung.

April 1990

Neue Sponsoren wie “Brot für die Welt” werden auf das Projekt aufmerksam und fördern es. Eine neue Vorschule wird in Angamos II geplant.

Januar 1991

Die neue Vorschule in Angamos II nimmt ihren Betrieb auf.

1992

Idee einer produzierenden Schule mit Werkstätten, die einen Teil der Lehrergehälter finanzieren. Fernziel wird die finanzielle Eigenständigkeit der Schule. Es entstehen Gärtnerei, Schuhwerk, Kaninchenzucht.

1993

Drohung gegen die Leiterinnen der Schule, Manuela und Consuelo, durch den Sendero. Beide müssen sich zeitweilig aus der unmittelbaren Projektarbeit zurückziehen. Es kommt in dieser Übergangszeit mit der neuen Leitung zu finanziellen Unregelmässigkeiten und Brot für die Welt entzieht in der Folge die Unterstützung.

Juli 1993

Auflösung der ersten Schule. Gleichzeitig Überlegungen für einen Neuanfang.

November 1993

Kauf eines neuen Grundstücks in der Randsiedlung Hijos de Grau und Aufbau einer neuen Schule nach der alten Idee.

April 1994

Die neue Primarschule in Hijos de Grau nimmt ihren Betrieb mit staatlicher Genehmigung auf.

1995

Die Schule wächst auf über 50 Kinder mit einer zweiten Grundschulklasse.

1996

Der große Umzug nach Pachacútec wird vorbereitet. Eine neue Schule soll entstehen. Schulbetrieb läuft in Ventanilla ordnungsgemäß und effektiv.

1997

Vorbereitungen für das neue Schulprojekt in Pachacútec. Die alte Schule in Ventanilla läuft selbst, der Staat hat mittlerweile eigene Schulen aufgestellt. Unser erstes stolzes Schulgebäude wird im Zuge des staatlichen Schulbaus demoliert! Der Comedor “El Buen Pastor” schließt sich mit dem Projekt zusammen.

April 1998

Gründung der Inicial (Kindergarten) in Pachacútec.

1999

Es werden die Baracken der Primaria erstellt. Mit vereinten Kräften und der Unterstützung der Ayúdame e.V. entstehen Holzgebäude auf Betonfundamenten.

2000

Weitere Schulgebäude und eine Palisade entstehen, welche die Schule vor “Abstaubern” schützen soll. Es gibt Berufsausbildung für Erwachsene (Schneiderei, Friseur) und Alphabetisierungs-Kurse.

2001

Ein schweres Jahr für die Schule. Unser Trägerverein Ayúdame e.V. kann uns nicht mehr in dem Maße wie in den vergangenen Jahren unterstützen. “Scherflein”-Spenden retten uns über die Runden aber die Berufsausbildung und das Mittagessen müssen ausgesetzt werden (es bleibt aber das Frühstück für die Kinder!)

April 2002

Erstmalig wird auch eine weiterführende Schule installiert. Die Secundaria nimmt ihren Betrieb auf. Der Schulbetrieb trägt sich aus dem Schulgeld selbst! die Schulspeisung ist jedoch jeden Monat auf’s Neue gefährdet (€ 50 pro Monat werden benötigt)

Sommer 2003

Eine staatliche Schule eröffnet in unmittelbarer Nähe zur Sol Naciente. Die staats- kirchliche Schule ist kostenlos - bietet aber weder Kunst- oder Kunsthandwerkausbildung noch die Schulspeisung: unser Mehrwert. Jubiläum am 6. August 2003: 4 Jahre C.E.P. Sol Naciente 1999 - 2003. Feliz Aniversario

Januar 2004

Die Schulgebäude in Ventanilla werden „Buen Pastor“ geschenkt. Das Gesamtprojekt heißt nun mehr „El Sembrador“ – Der Sämann“

April 2004

Manuela übergibt, aus Gesundheitsgründen, die logistische Leitung an ihren Bruder: Polo Castañeda. Da in der dreistöckigen staatskirchlichen Schule kein Schulgeld gezahlt werden muss, schicken die Eltern viele Kinder dorthin.

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